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Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Das Projekt

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage ist ein Präventionsprojekt, das zur Aufklärung über Rassismus geschaffen wurde. Migliedsschulen, die Teil des Netzwerks sind, verpflichten sich, in ihrer Schule ein Bewusstsein für Diskriminierung zu schaffen und bei Fällen akiv dagegen vorzugehen. Gemeint ist nicht nur Rassismus, sondern auch Diskriminierung aufgrund der Religion, sozialen Herkunft, des Geschlechts, körperlicher Merkmale, der politischen Weltanschauung und der sexuellen Orientierung. Außerdem richtet sich das Projekt auch gegen totalitäre und demokratiegefährende Ideologien.

Durchführung eines Schulprojekts

Mindestens einmal im Jahr muss ein Projekt zum Thema durchgeführt werden. Der Ausgestaltung sind kaum Grenzen gesetzt. Möglich sind Kunst- und Handwerksprojekte, Museumsbesuche, Theaterstücke, das Einladen externer Spezialisten, Workshops, Gedenkaktionen und vieles vieles mehr. Der direkte SoR-Ansprechpartner der Schule unterstützt und berät bei der Projektauswahl und - umsetzung.

Die Regionalkoordnierungsstelle fertigt einmal im Jahr ein Projekthandbuch an. Das ist ein Bericht von Aktivitäten, die in Mittelfranken stattgefunden haben und würdigt das Engagement der Schüler und Pädagogen im Netzwerk „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". Es ist ein ungewöhnlicher Bericht. Es enthält eine Beschreibung der Arbeitsschritte von realisierten Projekten in Mittelfranken im Rahmen von SOR-SMC. Im Handbuch finden sich Tipps, Ratschläge und Hinweise zu Projekten wie z. B. Dauer, benötigte Materialien oder Durchführung. Das Handbuch ermöglicht den Aktiven im Netzwerk und außerhalb des Netzwerks Einblicke in die Projekte anderer Schulen und gibt den Schülern und Lehrern die Möglichkeit, neue Ideen für weitere Projekte zu bekommen.

Ansprechpartner

Das Netzwerk wird von Bundes- Landes- und Regionalkoordinierungsstellen verwaltet. Schule ohne Rassismus ist mit über 3.600 Mitgliedsschulen das größte Schulnetzwerk Deutschlands. Koordinierungsstellen gibt es ca. 150. Für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen zuständig ist prinzipiell die Regionalkoordinierungsstelle des Bezirksjugendrings Mittelfranken, wobei dieser mit dem Kreisjugendring Weißenburg-Gunzenhausen einen lokalen Kooperationspartner hat. Ansprechpartnerin für die Schulen ist also die Geschäftsführerin des KJR.

Lea Frankmann

Geschäftsführerin

E-Mail: lea.frankmann@kjrwug.de

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Der Titel

Der Titel ,,Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" ist kein Preis und keine Auszeichnung für bereits geleistete Arbeit, sondern ist eine Selbstverpflichtung für die Gegenwart und die Zukunft. Courage-Schulen sagen: Wir übernehmen Verantwortung für das Klima an unserer Schule, indem wir uns bewusst gegen jede Form der Diskriminierung, Mobbung und Gewalt wenden.

Mitmachen

Nähere Infos, eine Courage-Schule zu werden, sind hier